Der Strandkorb von Staatsminister Philipp Amthor (CDU) wird aus dem Bundeskanzleramt zurück nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Amthor nehme die an ihn gerichtete Kritik sehr ernst und habe deshalb entschieden, den Strandkorb abtransportieren zu lassen, sagte ein Regierungssprecher. Amthor hatte den Strandkorb für sein Büro im Kanzleramt den Angaben zufolge privat gekauft und auch Anlieferung sowie Aufbau selbst bezahlt.
"Der Strandkorb steht für Verbundenheit zur Heimat bei Herrn Amthor", sagte der Sprecher. "Er wurde im Wahlkreis des Staatsministers auf der Insel Usedom gefertigt." Amthor habe diesen als "sichtbares Symbol seiner Heimat in das Bundeskanzleramt mitnehmen" wollen.
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Szene In Zdf-Doku "Inside Cdu" Sorgt Für Spott
Der 33-jährige Amthor ist seit der Regierungsumbildung Ende Juli Staatsminister für Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt. In der ZDF-Dokumentation "Inside CDU" wurde gezeigt, wie er sich im Sommer den Strandkorb aus seiner Heimat ins Kanzleramt liefern ließ. Die Szene hatte teils Spott und kritische Reaktionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst.
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Amthor stammt aus Mecklenburg-Vorpommern, wo Strandkörbe die Strände an der Ostseeküste säumen. Auch in privaten Gärten oder auf Balkonen sind sie in Norddeutschland immer wieder zu sehen.
Nach der schweren Niederlage der CDU bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern übernahm Amthor kommissarisch den Landesvorsitz im Nordosten. Die Union hatte mit 4,9 Prozent den Sprung in den Landtag verpasst. Damit ist die CDU erstmals in ihrer Geschichte nicht mehr in einem Landesparlament vertreten.
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Quelle: dpa, AFPÜber dieses Thema berichtete das ZDF in der Doku "Inside CDU" am 22.09.2026 ab 18 Uhr.
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